Genossenschaften

Die Geschichte der Genossenschaften, dies sind Zusammenschlüsse für einen gemeinsamen Zweck, reicht bis ins Mittelalter zurück.  Im Vordergrund der Genossenschaft steht eine allen offenstehende Form der gesellschaftlichen Selbstorganisation, Selbstverantwortung und der kooperativen Selbsthilfe. Das Konzept fördert die soziale, kulturelle und ökonomische Partizipation.

Die ersten Wohnungsbaugenossenschaften wurden Ende des 19. Jahrhundert aufgrund der desolaten Wohnungssituation (schnell wachsende Städte, schlechte hygienische Verhältnisse) gegründet. 1889, zu dieser Zeit gab es 38 Genossenschaften, wurde das Genossenschaftsgesetz mit beschränkter Haftungspflicht erlassen.

Die Gründungsentwicklung von Wohnungsgenossenschaften nahm Anfang des 20. Jahrhunderts rasant an Fahrt auf – im Jahre 1910 gab es 1.056 Genossenschaften und im Jahre 1914 bereits 1.402 Wohnungsgenossenschaften.  Heute existieren in Deutschland über 2.000 Wohnungsbaugenossenschaften mit mehr als 2,2 Mio. Wohnungen.


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